Wir freuen uns, dass wir unseren Bewohner*innen ab sofort regelmäßig die MAKS-Therapie anbieten können.
Unsere Mitarbeiter*innen des sozialbegleitenden Dienstes wurden letztes Jahr als MAKS Therapeut*innen ausgebildet. MAKS setzt sich aus folgenden 4 Modulen zusammen.
Motorisch
Alltagspraktisch
Kognitiv
Sozial
MAKS ist ein 2- stündiges Programm für Menschen, die an einer leichten bis mittleren Demenz erkrankt sind.
Wissenschaftlichen Studien zufolge werden kognitive und alltagspraktische Fähigkeiten nachweislich länger aufrechterhalten.
Unsere beiden MAKS-Therapeut*innen Jörg Kiefer und Tatjana Wilhelm starteten im Herbst mit einem Probelauf mit einer Gruppe von 10 Bewohner*innen.
Jede Therapiesitzung steht unter einem bestimmten Motto. Bei den ersten beiden Therapiesitzungen waren es die Themen „Rund um den Wein“ und „Berufe von A – Z“.
Die MAKS-Therapie beginnt immer mit dem sozialen Modul, in dessen Rahmen ein Ritual integriert ist. Hier wird immer zu Beginn das Lied „Guten Morgen Sonnenschein“ gesungen. Anschließend wird jede*r Bewohner*in namentlich begrüßt. Die Mitte wird mit zum Motto passenden Gegenständen gestaltet und dieses anhand der Gegenstände den Bewohner*innen nähergebracht.
Das motorische Modul beinhaltet Bewegungsübungen oder Bewegungsgeschichten. Danach wird die 10-minütige Pause eingeleitet, in der Toilettengänge durchgeführt bzw. Getränke angeboten werden.
Nach der Pause erfolgt ein Umsetzen der Bewohner*innen an den Tisch. Bei dem kognitiven Modul wird entweder ein Beamer-Programm mit Bildern und Rätseln oder Gedächtnisübungen durchgeführt.
Im alltagspraktischen Modul werden feinmotorische und / oder handwerkliche Übungen durchgeführt. So wurde zum Beispiel bei einer Therapiesitzung der komplette Vorgang zur Herstellung einer Marmelade vollzogen oder die Zubereitung eines erfrischenden Kaltgetränkes durchgeführt.
Wie zu Beginn der MAKS-Therapie wird auch zum Schluss ein Ritual integriert.
Es wird zum Abschluss immer das Lied „Muss i denn zum Städtele hinaus“ gesungen.
Den Bewohner* innen hat der Probelauf gut gefallen und sie wünschen sich ein regelmäßiges Angebot.
Bewohnerin Marianne Stehle lobte den frisch zubereiteten Zitronensaft mit den Worten: „Der Saft schmeckt so gut. Darf ich mir noch ein bisschen mitnehmen?“
Einrichtungsleiter Andreas Roden freut sich, dass die MAKS-Therapie so gut bei den Bewohner*innen ankommt. „Nach Rücksprache mit der Leiterin der sozialen Betreuung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die MAKS-Therapie ab sofort fester Bestandteil des Betreuungsangebotes in unserer Einrichtung sein wird.“








