Am fetten Donnerstag backten die Mitarbeiter*innen unseres sozialbegleitenden Dienstes „Appelgräppelcher“, ein beliebtes Faasendgebäck aus der Region. Die Bewohner*innen freuten sich sehr, als diese zum Kaffee angeboten wurden und so manche Bewohnerin erinnerte sich daran, wie sie damals selbst Faasendgebäck gebacken hat. Dieses nennt sich von Region zu Region im Saarland anders.
„Bei uns in Michelbach werden an Fastnacht „Hefemäuschen“ gebacken. Das Rezept der „Appelgräppelcher“ stammt aus Saarlouis. So hat jede saarländische Region ihr eigenes Gebäck.“, sagte Tatjana Wilhelm, Leiterin unseres sozialbegleitenden Dienstes.
Wegen der starken Grippewelle haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, unsere große Fastnachtsveranstaltung in der Cafeteria am Fastnachtsfreitag abzusagen.
Nichtsdestotrotz wurde ausgelassen gefeiert.
Unser Motto: Die 70er Jahre
Die Mitarbeiter*innen des sozialbegleitenden Dienstes veranstalteten kurzer Hand 70er Jahre Partys in den Wohnbereichen.
Alle verkleideten sich als Hippies, sogar unser Einrichtungsleiter Andreas Roden.
Eine besondere Überraschung bereitete uns das Ehepaar Haase. Als gegen 15.00 Uhr Herr Haase (noch in normalem Outfit) seine Frau besuchte, erschienen beide kurze Zeit später verkleidet als orientalisches Ehepaar.
Bei Berlinern, Knabbereien, Sekt und Fastnachtsmusik wurde auch dies ein gelungener Nachmittag.
Am Rosenmontag wurden dann gemeinsam mit den Bewohner*innen in den Wohnbereichen die großen Fastnachtsumzüge geschaut.
An Fastnachtsdienstag hielt der evangelische Pfarrer Thomas Josiger, verkleidet mit einer roten Clownsnase, einen karnevalistischen Gottesdienst. Die Bewohner*innen freuten sich sehr über dieses besondere Angebot.
Beendet wurde die närrische Zeit am Aschermittwoch.
Unsere Mitarbeiterin der Seelsorge, Anja Dittlinger, hielt eine Andacht ab und teilte im Anschluss den Bewohnern*innen das Aschenkreuz aus.
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