In diesem Jahr fand der traditionelle Abschlusssegen nicht wie sonst im nahe gelegenen Saardom statt, wo wir immer mit vielen Bewohner*innen teilgenommen hatten. Daher mussten wir uns etwas einfallen lassen.
Schnell entstand die Idee, einen eigenen Blumenteppich mit unseren Bewohner*innen zu gestalten und die Andacht in unserer Kapelle stattfinden zu lassen. Da wir nicht genügend Blumen zur Verfügung hatten, hatte unsere Mitarbeiterin in der Seelsorge Anja Dittlinger die Idee aus bunten Servietten Blumen und Kugeln zu gestalten, die in die Teppichvorlage eingearbeitet wurden.
Unsere Bewohner*innen waren von der Idee begeistert und so wurde dies gleich umgesetzt. Die bereits fertigen Kugeln wurden direkt auf das Bild aufgeklebt: Alle waren gespannt, wie das Bild aussehen würde, wenn es fertig ist. Es stellte eine weiße Taube vor buntem Hintergrund mit dem Wunsch „Friede“ dar - ein passenderes Symbol lässt sich in diesen schweren Zeiten kaum denken.
Am Vorabend von Fronleichnam brachte Anja Dittlinger den Teppich in die Kapelle und dekorierte die selbstgestalteten Blumen aus Servietten drum herum.
Einige Bewohner*innen, die an der Gestaltung des Teppichs mitgewirkt hatten, kamen in die Kapelle, um in Ruhe das Ganze auf sich einwirken zu lassen.
Unsere 101-jährige Bewohnerin Melitta Kiefer zeigte sich gerührt von dem Teppich und sagte: „Muss ich erst so alt werden, um so was Schönes zu erleben.“
Die an Fronleichnam stattgefundene Andacht fand großen Anklang bei unseren Bewohner*innen und ihren Angehörigen.
Herzlichen Dank an Anja Dittlinger für die schöne Gestaltung.








