Am vergangenen Sonntag war es soweit: eine ganz besondere durch den Förderverein von St. Franziskus realisierte Anschaffung wurde eingeweiht: ein schwarz polierter Yamaha G2 vom Pianohaus Landt stand mitten in der Cafeteria der Einrichtung. Herzlich eingeladen waren unter anderem die fast 100 Mitglieder des Fördervereins und viele waren gekommen. Durch die Einschränkungen der Coronapandemie war der Kontakt bei manchen etwas unterbrochen, viele Mitglieder waren früher auch ehrenamtlich in der Einrichtung tätig.
Musikalisch wurde der Nachmittag eröffnet von Mozarts „Kleiner Nachtmusik“, wunderbar vorgetragen von Thomas Bernardy, dem Organisten des Saardoms.
In seiner Begrüßung betonte Einrichtungsleiter Andreas Roden, wie wichtig Musik im Leben der Einrichtung ist. Wie Musik Menschen jeglichen Alters unmittelbar berühren kann, gerade auch Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen: „Ein großes Dankeschön an den Förderverein, dass er dies hier möglich macht. Aus unseren Mitteln könnten wir ein solches Instrument nie anschaffen“. Er bedankte sich auch für die vielen anderen Anschaffungen die mit Hilfe des Fördervereins über die Jahre realisiert werden konnten, wie z.B. ein Bus mit Rollstuhlrampe für Ausflüge. Die erste Vorsitzende des Fördervereins, Petra Gansen, betonte ebenfalls die Wichtigkeit von Musik und erläuterte, dass der Förderverein neben den Mitgliedsbeiträgen von unterschiedlichen Seiten Spenden und Förderungen erhalte, die eine solch große Anschaffung erst ermöglichten.
Und was Andreas Roden gesagt hatte, konnten die Anwesenden bei den nächsten Stücken sehen und spüren: begeistert wurde mitgewippt, bei Edith Piafs „La vie en rose“ stand eine Bewohnerin spontan auf und tanzte mit einer der Betreuerinnen.
Musikalische Höhepunkt war ein Stück zu vier Händen von Anton Diabelli, zu dem sich Einrichtungsleiter Andreas Roden zu Thomas Bernardy an den Flügel gesellte. Wenn es sich auch um ein einfaches Stück handelt, ist es doch geschickt gesetzt und verfehlte seinen Eindruck nicht: am Ende gab es begeisterten Applaus.
Mit einem Gläschen Crémant ging der Nachmittag zu Ende. Er bot vielerlei Gelegenheit, bei den Mitgliedern des Fördervereins noch einmal den Kontakt anzubahnen und gemeinsame Aktivitäten zu vereinbaren. Am Ende gab es noch einmal ein großes Dankeschön und donnernden Applaus für Thomas Bernardy für die gelungene musikalische Begleitung.








